31 Standorte sollen geschlossen werden
Im Rahmen der Bundeswehrreform werden in den kommenden Jahren 31 Standorte geschlossen. 90 Standorte werden um mehr als 50 Prozent des bisherigen Dienstpostenumfangs oder um mehr als 500 Dienstposten reduziert werden. Davon werden 33 Standorte auf weniger als 15 Dienstposten verkleinert und damit nicht mehr als Standort bezeichnet. Insgesamt wird die Bundeswehr somit künftig noch an 264 Standorten in Deutschland repräsentiert sein.
Besonders Schleswig-Holstein ist von der Entscheidung betroffen. Mit Alt Duvenstedt, Bargum, Glücksburg, Hohn, Hürup, Ladelund, Lütjenburg und Seeth werden acht Standorte geschlossen, Boostedt und Kiel sollen erheblich reduziert werden. Von ehemals 26.000 Dienstposten werden nur noch etwa 15.300 erhalten bleiben.
In Bayern, wo Fürstenfeldbruck, Kaufbeuren und Penzing geschlossen werden, reduziert sich die Anzahl der Dienstposten von ehemals 50.700 auf 31.000.
In den verbleibenden Bundesländern sollen folgende Standorte geschlossen werden:
Baden-Württemberg: Hardheim, Sigmaringen, Immendingen, Hohentengen
Mecklenburg-Vorpommern: Lübtheen, Rechlin, Trollenhagen
Niedersachsen: Ehra-Lessien, Lorup, Schwanewede
Nordrhein-Westfalen: Kerpen, Königswinter
Rheinland-Pfalz: Bad Neuenahr-Ahrweiler, Birkenfeld, Emmerzhausen, Kusel, Speyer
In Hessen (Rotenburg), Sachsen (Mockrehna) und Thüringen (Ohrdruf) soll jeweils nur ein Standort, in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, dem Saarland und Sachsen-Anhalt hingegen keine Standorte geschlossen werden.
Die Planungen sehen vor, dass es in fast allen verbleibenden Standorten zu erheblichen Reduzierungen kommen wird, teilweise von 30 Prozent der Dienstposten. Die ausführliche, 140 Seiten umfassende Planung finden Sie hier.
dnp
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